
Bella Venezia für Feinschmecker
Drei Tage Kultur, Kulinarik und Musik in Venedig
Vom 4. bis 6. April 2025 führte unsere ORBIS Reise „Venedig für Feinschmecker“ in eine Stadt, die Kultur, Kulinarik und Musik auf besondere Weise verbindet. Drei Tage lang standen venezianische Spezialitäten, besondere Orte, ausgewählte Stadtspaziergänge und ein musikalischer Höhepunkt im Mittelpunkt: Rudolf Buchbinder im Teatro La Fenice.
Schon der Titel der Reise versprach Genuss – und Venedig hielt, was es versprach. Zwischen Cicchetti, Kaffeehauskultur, Rialto-Markt, stilleren Gassen, Kirchen, Kanälen und venezianischen Campi entstand ein Reiseerlebnis, das nicht nur gesehen, sondern auch geschmeckt wurde.
Begleitet wurde die Gruppe von Reiseleiter Mario Lesiak, der Venedig mit Wissen, Humor und viel Gespür für den richtigen Moment erlebbar machte. Am Ende der Reise fasste er die gemeinsamen Tage in einem Gedicht zusammen – charmant, augenzwinkernd und sehr persönlich.

Venedig mit allen Sinnen erleben
Venedig ist eine Stadt, die man nicht nur besucht. Man nähert sich ihr Schritt für Schritt, über Brücken, durch enge Gassen, vorbei an Palazzi, Kirchen und Kanälen. Jeder Weg öffnet eine neue Perspektive. Ein Blick auf den Canal Grande, ein stiller Innenhof, ein belebter Campo, ein Moment am Wasser – und plötzlich ist dieses besondere venezianische Gefühl da.
Auch bei dieser Reise blieb genug Raum für diese kleinen Eindrücke. Neben den bekannten Sehenswürdigkeiten waren es vor allem die besonderen Momente dazwischen, die in Erinnerung bleiben: gemeinsames Staunen, ein guter Kaffee, ein Glas Prosecco, ein kurzer Halt im richtigen Licht oder ein Blick auf Venedig von oben.
Ein besonders eindrucksvoller Moment war der Blick vom Dach des Hotels Danieli, als der Dogenpalast und die Lagunenstadt den Gästen zu Füßen lagen. Solche Augenblicke lassen sich schwer planen – aber sie entstehen, wenn Reiseleitung, Programm und Atmosphäre zusammenpassen.
Kulinarische Entdeckungen zwischen Cicchetti, Rialto und Prosecco
Venedig ist nicht nur eine Stadt der Palazzi und Kanäle, sondern auch ein Ort für feine kulinarische Entdeckungen. Bei dieser ORBIS Reise standen venezianische Cicchetti, regionale Spezialitäten, Kaffeehauskultur und gemeinsame Genussmomente im Mittelpunkt.
Ob ein Besuch im Palazzo dei Dogi, Eindrücke rund um den Rialto-Markt, venezianische Bacari, kleine Häppchen, Pasta, Carpaccio, Scampi, Aperol, Grappa oder ein süßes Eis zwischendurch – diese Reise zeigte Venedig von seiner genussvollen Seite.
Dabei ging es nicht um Eile oder bloßes Abhaken. Kulinarik bekam Zeit. Genau dadurch wurde spürbar, was ORBIS Reisen ausmacht: gut organisiert, persönlich begleitet und mit Raum für eigenes Erleben.
Musik im Teatro La Fenice
Ein besonderer Höhepunkt dieser Reise war der Besuch im Teatro La Fenice. Dort erlebten die Gäste Rudolf Buchbinder mit Werken von Ludwig van Beethoven.
Nach einem Tag voller Eindrücke wurde Musik zum stillen, kraftvollen Abschluss. Das traditionsreiche Opernhaus, die Atmosphäre des Abends und die Interpretation eines großen Pianisten machten diesen Konzertbesuch zu einem Moment, der vielen sicher lange in Erinnerung bleiben wird.
Kultur, Kulinarik und Musik verbanden sich hier zu einem Reiseerlebnis, das Venedig nicht nur zeigte, sondern fühlbar machte.

Reiseleiter Marios Gedicht zum Abschluss
Am Ende der Reise bedankte sich Reiseleiter Mario Lesiak bei der Gruppe mit einem selbst verfassten Gedicht. Darin fand alles Platz, was diese Tage geprägt hat: die vielen Schritte, die Kirchen, die kulinarischen Genüsse, die Hitze, das Konzert, kleine Pannen, große Ausblicke und der gemeinsame Humor.
Bella Venezia für Feinschmecker
Bella Venezia für Feinschmecker – da läutet grundsätzlich früher der Wecker!
Die Serenissima in 3 Tagen – tja, mit Reiseleiter Mario würd’ das nicht jeder wagen!
Doch, mit insgesamt über 20.000 Schritt,
blieb auch diese Gruppe bis Sonntag überaus fit!
Nach einer wahren Kirchen-Odyssee – das muss wohlgemerkt in Venedig sein –
hat mindestens die Hälfte von Ihnen nun einen Heiligenschein!
Nach gefühlten 10 kg Cicchetti und literweise Aperol,
fühlt sich so mancher nicht mehr zur Gänze wohl!
Ein Gläschen Grappa räumt da gewiss den Magen auf;
wenn Hr. Lesiak einlädt, nimmt man das gern in Kauf!
Die Sonne brannte so erbarmungslos auf die schönsten venezianischen Campi,
in der Mittagspause gab’s Spaghetti nero, Carpaccio oder Scampi,
dazu kellnert der Reiseleiter flink am türkisblauen Kanal –
Sie müssen sich nur noch entscheiden: „Vino bianco o rosso?“ – ganz nach Ihrer Wahl!
Mit einer süßen Kugel Eis im Magen,
war der nächste Gewaltmarsch dann auch wieder zu ertragen!
Unzählige Smartphones, Kameras und tausendfacher Selfie-Stick,
unsere Gruppe – kein einziger auch nur ein Gramm zu dick –
hat sich flott und geschwinde,
gedrängt durch das venezianische Gesinde!
Ach, was war das doch für ein strahlender Tag,
als uns am Dach des Hotels „DANIELI“ der Dogenpalast zu Füßen lag!
Nach dem ersten Abend in Venedigs ältestem Garten,
wollten am Samstag noch Rudolf Buchbinder & Louis van Beethoven auf uns warten!
Und wer dieses Tastenwunder zum ersten Male sah,
der wusste erst gar nicht, wie ihm, ja wie ihr geschah!
Doch vor lauter „Freunden schöner Götterfunken“,
ist der Großteil zum Finale in der Hotelbar bei Campari-Spritz versunken!
Der Sonntag dann – es hieß: „Geteilte Runde!“ –
zu unchristlicher, kühler Morgenstunde,
war trotzdem gesäumt von letzten Genüssen,
die das eher raue Wetter vermochten zu versüßen!
Noch einmal Kirchen, Cornetti und Kanäle,
Palazzi, Prosecco & Gondelpfähle,
mit dem Boot entlang des Canal Grande;
„Schatz, hast DU die Schlüssel?“ – „Ach, du Schande…!“
Trotz so mancher zu verschmerzenden Verlüste,
und ungezügelter venezianischer Gelüste,
hoffe ich, ich konnte Ihren Hunger auf Venedig stillen,
denn nun folgt der Blick auf die Waage: „Um Gottes Willen!!!“
Ich darf mich bedanken, zum Abschluss schütteln die Hände:
„Grazie mille, für dieses grandiose Wochenende!“
So endete eine Reise, die vieles verbunden hat: Kultur und Kulinarik, Musik und Begegnung, Bewegung und Genuss, gemeinsames Erleben und persönliche Eindrücke.
Venedig bleibt.
Als Stadt. Als Gefühl.
Und manchmal auch als Gedicht.




