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Sardinien - Benvenuti in Sardegna

  • Sardinien - Benvenuti in Sardegna

Sardinien – „Benvenuti in Sardegna“

Willkommen auf Sardinien! Keine andere Insel im Mittelmeerraum vereint kulturelle Schätze mit einer solch unverwechselbaren Natur. Diese Standortreise bietet einen faszinierenden Einblick in die Welt der Nuraghen sowie der uralten Traditionen und Rituale der Sarden. Neben traumhaften Landschaften entdecken Sie malerische Städte mit mediterranem, italienischem und katalanischem Flair.


1. Tag: Willkommen auf Sardinien
– Anreise mit der Fähre über Livorno nach Olbia Abfahrt um 7.00 Uhr in Graz vom Hbf über Tarvis – Udine – Padua – Bologna nach Livorno. Nach einer gemütlichen Busfahrt nehmen Sie am Abend von Livorno aus die Nachtfähre nach Sardinien. Auf Ihrer Fahrt über das Ligurische
und Tyrrhenische Meer, an Korsika vorbei nach Olbia können Sie erste Blicke auf die von tiefblauen Wasser umspülte Küste Italiens werfen. Freuen Sie sich auf faszinierende Einblicke in die reiche Kultur der Sarden, entdecken Sie malerische Städte
 und bewundern Sie die unvergleichliche Natur Sardiniens.

2. Tag: Küstenromantik in Sardiniens Norden – Costa Smeralda und Castelsardo
Nach dem Frühstück auf der Fähre und Ihrer Ankunft auf Sardinien nähern wir uns der Costa
Smeralda an und wollen die „Smaragdküste“ bei einer Panoramafahrt erkunden. Der als Treffpunkt der Schönen und Reichen weltberühmte Küstenabschnitt bezaubert mit  smaragdgrünem Wasser, weißglänzenden Stränden und vom Wind zerklüften Gebirgszügen. Auch wenn der internationale Jetset den einst wilden Küstenabschnitt gerne besucht, konnte die Gegend dank strenger Auflagen ihre einzigartige Schönheit bewahren. Und nicht nur die  betörende Naturvielfalt macht die Region so einzigartig, sondern auch mondäne Fischerorte wie Porto Cervo, lebendiger Mittelpunkt der Costa Smeralda, sind einen Ausflug wert. Neben der schlichten Kirche Stella Maris erwarten uns hier elegante Yachten, vornehme Restaurants und schicke Cafés. Nach der Mittagspause reisen wir weiter und erreichen als Zwischenstation den Roccia dell’Elefante. Die 10 Meter hohe, an einen Elefanten erinnernde Felsformation ist heute nicht nur ein beliebtes  Fotomotiv, sondern war auch als kultische Bestattungsstätte von wichtiger Bedeutung. Vom „Elefantenfelsen“ geht es weiter ins malerische Küstenstädtchen Castelsardo.
Das von einem Kastell bewachte Städtchen verzückt nicht nur mit einem spektakulären Panorama über die immergrüne Landschaft der Gallura, sondern weiß auch mit seiner lebhaften
Altstadt durchaus zu gefallen. Genießen Sie in der untergehenden Sonne die besondere Atmosphäre und Aussicht, bevor Sie anschließend im Raum Alghero (Porto Conte) für drei Nächte Ihr Hotel beziehen.

3. Tag: Das „spanische“ Alghero und die Farben der Neptungrotte
Nach einem stärkenden Frühstück geht es nach Alghero, das mit seiner schmucken Altstadt, dem hübschen Stadtstrand und dem eleganten Yachthafen zu den schönsten Städten Sardiniens zählt. Liebevoll „Klein-Barcelona“ genannt, stand das Städtchen lange unter spanischer Herrschaft, was man noch heute am katalanischen Dialekt der Einheimischen erkennen kann. Bei unserem Rundgang auf der mächtigen, die Altstadt umgebenen Stadtmauer werden Sie nicht nur dem „spanischen Flair“ begegnen, sondern wir werden auch prächtige Palazzi, pittoreske Kirchen und reizende, von Bäumen gesäumte Plätze, entdecken können. Das geschäftige Treiben in den engen Gassen, die vielen Cafés, Bars und Geschäfte machen einen Sparziergang zu einem wahren Vergnügen und runden unseren Ausflug schön ab. Am Nachmittag erwartet uns eine
Bootsfahrt (fakultativ) entlang der steil abfallenden und von einsamen Buchten durchzogenen
Küste Porto Conte, dessen Spitze Capo Caccia bildet. Wind und Wasser haben über Jahrmillionen
skurrile Figuren in die bis zu 200 Meter hohen Felsen geformt und unzählige zum Teil unerforschte Höhlen versteckt oder freigelegt. Eine dieser Höhlen ist die berühmte Neptungrotte. Das etwa 4 Kilometer lange Höhlensystem mit dem kleinen Salzsee und den von der Natur einzigartig geformten Stalagmiten und Stalagtiten zählt zu den schönsten Tropfsteinhöhlen Europas.

4. Tag: Die Westküste Sardiniens– Bosa und Santu Antine
In sanften Kurven, über grüne Hügel und vorbei an steilen Abgründen zeigt sich uns die Insel
auf unserer Fahrt nach Bosa von ihrer schönsten Seite und fasziniert mit einzigartigen Naturlandschaften, einsamen Buchten und weiten Ausblicken. Bosa liegt mit der Burgruine des „Castello Malaspina“ malerisch am Temo und kann wunderbar bei einem Bummel entlang der von Palmen gesäumten Uferpromenade entdeckt werden. Historische Gerber- und Bürgerhäuser mit den typischen roten Dächern, ein pittoresker Hafen mit bunten Fischerbooten und eine friedliche Gelassenheit erwarten uns und machen dieses kleine Städtchen zu einer wahren  Perle. Am Nachmittag besichtigen wir dann die Königsnuraghen von Santu Antine. Die imposante, labyrinthartige Wehranlage aus der Bronzezeit zählt zu den bedeutendsten Ausgrabungsstätten Sardiniens und ist ein beeindruckendes Zeugnis der alten Kulturlandschaft Sardiniens.

5. Tag: Das authentische und raue Hinterland der Sarden – Nuoro und Orgosolo
Heute begeben wir uns ins Landesinnere und erkunden die Barbagia – die Welt der Hirten. Unser
Ziel, das Städtchen Nuoro, gilt als die „ursprünglichste“ Stadt Sardiniens, denn weder Karthager,
Römer noch Spanier haben diese Gegend jemals wirklich beherrscht. Wer das echte,  unverfälschte Sardinien kennenlernen möchte, ist hier an der richtigen Stelle. Eine ruhige Abgeschiedenheit, alte Traditionen und Bräuche und eine raue und gebirgige Umgebung prägen noch heute den Alltag und erlauben Besuchern einen tiefen Einblick in diese eigene Kultur. Am Nachmittag geht es weiter nach Orgosolo. Das einst berüchtigte Banditendorf ist heute für seine farbenfrohen Wandmalereien weit über die Grenzen Sardiniens hinaus bekannt. Die unmittelbar auf die Häuserwände gemalten Murales dokumentieren auf ganz eigene Art internationale und lokale Ereignisse. Wie in einer großen Freiluft-Pinakothek wandern wir durch den Ort und betrachten die einzigartigen Wandgemälde. Am Abend erwartet uns in Olbia die Nachtfähre nach Livorno.

6. Tag: Heimreise
Nach dem Frühstück an Bord und Ihrer Ankunft in Livorno geht es mit dem Bus gemeinsam zurück in die Heimat. Zum Abschied bleibt uns nur noch „ciao“, „grazie“ und „arrivederci“
zu sagen. Ankunft in Graz ca. 20.00 Uhr.


Foto: © gevisions / Fotolia.com

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Reiseinformationen

6. – 11. Mai 2018
Busfahrt
Fährüberfahrten in 2-Bett-
Innenkabinen mit DWC/WC
albpension auf Basis
DZ/WC im 4*-Hotel im
Raum Alghero und auf
der Fähre
Stadtführung Alghero
Reiseleitung:
Doris Bosch
€ 770.–
EZZ: € 105.–
Aufzahlung Außenkabine pro
Person in der Doppelkabine:
€ 50.– (hin-und retour)
Aufzahlung Außenkabine pro
Person in der Einzelkabine:
€ 100.– (hin-und retour)
Bootsfahrt und Eintritt
Neptungrotte € 30.–

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